Archiv für die Kategorie 'Kultur'

Damals, als die Welt noch in Ordnung war!

Ich geb ja zu das ich als Kind relativ viel TV geguckt habe (keine Sorge ich war auch oft genug an der frischen Luft und habe Mist gebaut, so wie sich das gehört) aber zum Beispiel am Wochenende haben meine Eltern etwas länger geschlafen und dann hab ich mich immer in die gute Stube geschlichen und heimlich ferngesehen. Hier kommen jetzt ein paar Erinnerungen aus meiner Kindheit und ja es gab zu meiner Zeit auch schon Farbfernsehen!

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Hage, jemand ze hage? Rene Marik in Köln

Am 16.3. sind wir mal wieder in die schöne Stadt Köln gefahren um uns Rene Marik anzuschauen, nachdem uns Neon im September bei seinem Kartenkauf für das Hundertmeister in Duisburg für die gleiche Veranstaltung vergessen hat! Er ist Schuld dass wir 6 (in Worten: sechs!) Monate auf Rapante, Schneewante, Dard Wage und Grete warten mussten. Asche auf sein Haupt! ;-)
Der Auftritt fand nicht wie geplant in der Comedia statt, sondern wegen der tragischen Ereignisse (Einsturz Stadtarchiv) in der Flora im Botanischen Garten.


Rapante – TV Total – Rene Marik – Maulwurf – MyVideo

Der Abend war zum in die Hose machen getreu dem Motto: Schon tausend Mal gesehen und trotzdem Tränen gelacht. Den Maulwurfn, Herrn von Falkenhorst, Kalle und Grete live zu sehen ist nochmal was ganz anderes als Youtube-Videos. Ich war in Tränen aufgelöst als der Maulwurfn sich auf der A9 zu Tode fahren ließ weil Ken seine über alles geliebte Babe (Barbie) flach gelegt hat. Rene Marik ist eine super One-Man-Show der es versteht das Publikum zu unterhalten, durch Puppenspiel, Gesangseinlagen und Verlesung der wirklich schlechten Straflyrik von Elsbeth Bellartz. Kostprobe:

Nie haben wir so gelacht wie
beim Wasserski

Ach ja: Ich bin jetzt im Besitz einer echten Maufwurfn-Fingerpuppe!

Spamalot – das Monty Python Musical

Am gestrigen Abend traten wir die abenteuerliche Reise zum Kölner Musical Dome an. Wir sind so verdammt rechtzeitig hier losgefahren und doch noch ein wenig zu spät angekommen so dass wir von einem freundlichen und kooperativen Mitarbeiter durch einen Seitenpersonaleingang zu den nächsten freien Plätzen gelotst werden mussten. Eine geschlagene Dreiviertelstunde haben wir auf der A3 vor dem Kreuz Leverkusen in einem baustellenbedingten Stau gestanden, und dann haben wir uns auch noch direkt vor dem Musical Dome in einer typischen kölschen Baustelle verirrt aus der wir uns dann unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln befreit haben! Aber man hat in Köln auch wirklich das Gefühl dass die Narren die zu Karneval die Stadt terrorisieren das selbe im Verlauf des übrigen Jahres in Ihrer Funktion als Verkehrsplaner tun.

Anlass dieser Fahrt war das Monty Python Musical Spamalot, dass den Stress dann aber auch wirklich Wert war, auch wenn wir ihn beim nächsten Mal durch eine Bahnfahrt verringern werden.

Grundhandlung des Musicals ist aus dem Film Die Ritter der Kokosnuss hinlänglich bekannt: König Arthur sucht mit den Rittern seiner ehrwürdigen Tafelrunde nach dem heiligen Gral. Um letztendlich den Gral zu finden müssen sie eine Reihe von Abenteuern bestehen wie das Auftreiben einer Zitterpappel für die Ritter die immer “nie” sagen, der Kampf mit dem schwarzen Ritter bis zur Amputation sämtlicher Extremitäten und das schreiben eines Broadway-Musicals.

Auch das gefürchtete Killerkaninchen ist natürlich mit von der Partie, auch einzelnen Charakteren und Liedern aus anderen Monty Python Klassikern wird man hier begegnen. Aber auch für Überraschungen ist gesorgt, da nicht alle HeldInnen das sind was sie anfangs zu sein scheinen.

Als festes Mitglied des Ensembles ist Alfred Biolek als Historiker zu sehen der die Zuschauer durch die Handlung führt.

Wie von Monty Python zu erwarten wird selbstverständlich weder Monty Python selbst noch die Welt des Musicals ernst genommen und tüchtig durch den Kakao gezogen was den Abend zu einer äußerst vergnüglichen Angelegenheit macht und sehr zu empfehlen ist.

[Quelle: www.spamalot.de]

Ab März kommt das E-Book

Ab März soll das E-Book von Sony auf den Markt kommen. Offiziell vorgestellt wird das ganze auf der Buchmesse in Leipzig. Bereits ein Tag vorher ist der Sony Reader in einigen Fillialen der Thalia Buchkette erhältlich. In Deutschland sollen einige tausend Bücher digital erhältlich sein, vornehmlich Bestseller. Der Sony Reader PSR-505 soll das Gewicht und die Größe eines Taschenbuchs haben und kommt mit sieben vorinstallierten Leseproben für 299€ auf den Markt. Auf dem internen Speicher sollen 160 Bücher Platz finden aber mit einem MemoryStick von Sony kann man die Speicherkapazität auf max. 16 Gigabyte erweitern.

[Quelle: netzeitung.de ]

Amazon hat, jedenfalls auf dem amerikanischen Markt, ebenfalls ein E-Book am Start das “Kindle“. Wann das Kindle auf dem deutschen Markt erhältlich ist steht noch nicht fest.

Ich persönlich halte von der ganzen Sache gar nichts und ich denke das sich sowohl der Sony Reader als auch das Amazon Kindle nicht durchsetzen werden. Für mich muss ein Buch aus Papier bestehen, es muss rascheln und nach Buch riechen. Ich glaube nicht das diese Geräte die althergebrachten Bücher vom Markt wischen werden.

Lobgesang auf den Tag / Praise Song for the Day

Seit John F. Kennedy haben alle demokratischen Präsidenten einen sogenannten “Inaugural Poem“  das Gedicht zur Amtseinführung. Nach Robert Frost, Maya Angelou und Miller Williams war es diesmal die Yale Professorin Elisabeth Alexander die für Barack Obama das Gedicht zur Amteinführung schrieb. Hier folgt die sinngemäße deutsche Übersetzung und das englische Original.

Lobgesang auf den Tag

Tagtäglich gehen wir unseren Geschäften nach, schreiten achtlos aneinander vorbei, schauen uns in die Augen oder auch nicht, setzen zum sprechen an. Um uns herum ist Lärm. Um uns herum ist Lärm und Dickicht. Dorn und Getöse, wir tragen jeden unserer Vorfahren auf unseren Zungen. Irgendjemand stickt an einem Kragen, bohrt ein Loch in eine Uniform, bessert einen Reifen aus, repariert die Dinge, die repariert werden müssen. Irgendjemand versucht Musik zu machen, irgendwo, mit einem Paar hölzerner Löffel auf einem Ölfass, mit einem Cello, einem Ghettoblaster, einem Akkordeon, mit der Stimme. Eine Frau und ihr Sohn warten auf den Bus. Ein Landwirt beäugt den Himmel; ein Lehrer sagt: “Nehmt eure Stifte raus. Fangt an.” Wir treffen einander in den Worten, Worte stachelig oder sanft, geflüstert oder deklamiert; Worte zum überlegen. Wir kreuzen Feldwege und Autobahnen, die jemandens Willen markieren, und andere, die sagen: “Ich muss unbedingt sehen, was auf der anderen Seite ist; ich weiß, dass es etwas besseres gibt, ein Stückchen weiter.” Wir müssen einen Platz finden, wo wir sicher sind; Wir schreiten in das hinein, was wir noch nicht sehen können. Sag es frei heraus, das viele für diesen Tag ihr Leben ließen. Sing uns die Namen der Toten, die uns hierher führten, die die Schienen legten, die Brücken anhoben, die Baumwolle und Salat ernteten, die Stein für Stein die Glitzerpaläste bauten, die sie später putzten und in denen sie arbeiteten. Ein Loblied auf den Kampf; ein Loblied auf den Tag. Ein Loblied auf jedes handgemalte Plakat; sie malen das am Küchentisch. Manch einer lebt nach dem Motto: “Liebe deinen nächsten wie dich selbst.” Oder: Füge kein Leid zu, oder nimm nicht mehr, als du brauchst. Was wäre, wenn das mächtigste Wort Liebe wäre, Liebe jenseits von Mann und Frau, Mutter und Kind, Nation. Liebe, die einen immer größer werdenden See des Lichts erschafft. Liebe, die nicht den Keim für das Leid in sich trägt. Im scharfen Funken des Heute, in dieser Winterluft kann alles erreicht werden. An der Schwelle – ein Loblied auf den Marsch nach vorn in dieses Licht hinein.

[Quelle: WAZ vom 21.01.09]

Praise song for the day

Each day we go about our business, walking past each other, caching each others’ eyes or not, about to speak or speaking. All about us is noise. All about us is noise and brambel, thorn and din, each one of our ancenstors on our tongues. Someone is stitching up a hem, darning a hole in a uniform, patching a tire, repairing the things in nead of repair. Someone is trying to make music somewhere with a pair of wooden spoons on an oil drum, with cello, boom box, harmonica, voice. A woman and her son wait for the bus. A farmer considers the changing sky; a teacher says, “take out your pencils. Begin.” We encounter each other in words, words spiny or smooth, wispered or declaimed; words to consider, reconsider We cross dirt roads and highways that mark the will of someone and then others who said, “I need to see what’s on the other side; I know there’s something better down the road.” We need to find a place where we are safe; we walk into that which we cannot yet see. Say it plain, that many have died for this day. Sing the names of the dead who brought us here, who laid the train tracks, raides the bridges, picked the cotton and the lettuce, built brick by brick the glittering edifices they would then keep clean and work inside of. Praise song for struggle; praise song for the day. Praise song for every hand lettered sign; they figuring it out at kitchen tables. Some live by “love thy neighbor as thy self.” Others by first do no harm, or take no more than you need. What if the mightiest word is love, love beyond marital, filial, national. Love that casts a widening pool of light. Love with no need to preempt grievance. In todays sharp sparkle, this winter air, anything can be made, any sentence begun. On the brink, on the brim, on the cusp – praise song for walking forward in that light.

Inauguration von Obama

Morgen um ca. 18:00 Uhr deutscher Zeit ist es soweit, der erste schwarzhäutige Präsident Barack Obama wird vereidigt und tritt dann offiziell das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika an. Ich bin gespannt ob Obama die hochsteckten Ziele die an ihn gestellt werden, erfüllen kann und ob er wirklich der “Heilsbringer” ist. Meiner Meinung nach wird Obama das ein oder andere Mal scheitern, aber das ist auch okay und ich hoffe das er dann nicht in der Luft zerissen wird. Für mich ist es ein sehr beruhigendes Gefühl das in einem Land mit Ku Klux Klan, Sklaverei und Rassentrennung ein schwarzer Mann Präsident werden konnte, hoffentlich kommt kein Irrer und knallt ihn ab!

Ab 17:00 Uhr übertragen die öffentlich rechtlichen Sender ARD, ZDF und Phoenix sowie der Nachrichtenkanal ntv die Amtseinführung von Barack Obama. Ich werde es mir auf jeden Fall anschauen, weil das schon irgendwie ein historischer Moment ist.

Barack Obama

[Bild Quelle: barackobama.net ]

Inauguration [lateinisch] die, feierliche Amtseinsetzung; im alten Rom die feierliche Weihe bestimmter Priester (z. B. Auguren; Flamen) durch den Pontifex maximus, wobei ein billigendes göttliches Zeichen eingeholt wurde (augurium).

Der Vater des Kriminalromans….

…und der Phantastischen Literatur ist Edgar Allan Poe und der wäre heute 200 Jahre alt geworden. Er wurde noch zu Lebzeiten mit seinen Romanen und Gedichten weltberühmt. Der “Rabe” ist eines seiner bekanntesten Gedichte und jeder Schüler in den USA kennt dieses Gedicht weil Poe dort Bestandteil des Unterrichts ist.

Die Band The Allan Parson Project beispielsweise hat Edgar Allan Poe ihr Debütalbum aus dem Jahre 1976 mit Namen Tales of Mystery and Imagination gewidmet – ein Konzeptalbum

Die britische Metal Band Venom lies sich ebenfals von Poe inspirieren und veröffentlichte den Song Buried Alive in Anspielung auf das gleichnamige Werk von Poe 

Die Pagan Folk Band Omnia vertonte das Gedicht The Raven auf ihrem 2007 erschienenen Album Alive.

E.A Poe hat unzählige Künstler beeinflusst zum Beispiel Jules Verne, Sir Arthur Conan Doyle, H.G Wells und E.T.A Hoffmann um hier nur mal die bekanntesten zu nennen.

Auch der Rabe Nimmermehr aus dem gleichnamigen Gedicht hat “überlebt” nämlich bei Disneys© Gundel Gaukeley

Gundel gaukeley

[Bild Quelle: www.don-mcduck.de ]

Kings of Leon

Die Jungs sind so genial, ich muss die unbedingt mal live sehen


Kings Of Leon – Use Somebody – MyVideo


Kings Of Leon – Sex On Fire – MyVideo

Sticken, Altbacken oder cool?

Ich werde mir Sticken beibringen……..Ich bin zwar weitestgehend talentfrei was Handarbeiten betrifft, aber der Mensch wächst ja an seinen Aufgaben und da ich mir vorgenommen habe etwas ausgeglichener zu werden halte ich Sticken für die genau richtige Aufgabe. Onkel Google ist sehr hilfreich man bekommt ungefähr 80 Millionen Stickvorlagen aber keine gescheite Anleitung zum Sticken lernen, naja mal schauen vielleicht gehe ich ja besser in einen richtigen Handarbeitsladen wo so ne liebe Omi sitzt die die Geduld hat, mir alles wesentliche zu erklären.

Was zur Hölle schreibe ich eigentlich da, wie ich mich kenne werde ich den Stickrahmen wahrscheinlich nach 5 Minuten in die Ecke pfeffern und wieder nur unnütz Geld für Material ausgegeben haben.

Manni geht in den Ruhestand

Manni Breuckmann absolvierte heute seine letzte Sendung im WDR2 Radio. Für mich war die Bundesligakonferenz Pflichtprogramm Manni Breuckmann hat dem Fussball eine Stimme gegeben eine sehr leidenschaftliche dazu, das war Stadionatmosphäre pur, ich kann dann auch drüber hinwegsehen das der gute Manni Schlacke Fan ist ;-)

Naja, lange Rede kurzer Sinn ich wünsche Manni alles Gute für seinen Ruhestand und du wirst mir am Wochenende fehlen.

Machs gut…..Tschöö

Das war der letzte Song in der heutige Sendung:

Mein Ding – Udo Lindenberg